Willkommen auf der Hompage des Ornithologischen Vereins zu Leipzig e. V.

 

Nistkastenkontrolle bei der Deutschen Telekom

Die im März 2023 begonnene Zusammenarbeit zwischen am Natur- und Vogelschutz interessierten MitarbeiterInnen der Deutschen Telekom in Holzhausen und dem OVL wird dieses Jahr fortgesetzt.

Am 23. April 2024 fanden sich die Nistkastenpaten der Telekom und zwei Vertreter des OVL auf dem Telekomgelände in der Kärrnerstraße ein, um die voriges Jahr aufgehängten Nisthilfen auf Annahme durch die Vögel zu überprüfen. Dazu wurden 10 Kästen vorsichtig geöffnet. In drei Kästen brüteten Kohlmeisen, in zwei weiteren war Nistmaterial eingetragen. Und zur Freude aller Anwesenden waren  in einem Kasten sieben ca. 1-2 Tage alte kleine Blaumeisen.

Mehrere Nistkästen waren leer geblieben, darunter auch die Halbhöhlen. Es ist abzuwarten, ob sie noch belegt werden.

Leider konnten die Nistkästen an der nordöstlichen Grenze des Geländes, welches im Gegensatz zu dem übrigen Bereich mit vielen Sträuchern und Bäumen bewachsen ist und auch eine kleine Wasserstelle enthält, auf Grund einer Absperrung nicht kontrolliert werden.

Als Fazit ist festzustellen, dass auf den großen Wiesenflächen mit jüngerem Baumbestand Kohl- und Blaumeisen die Nistkästen nutzen. Die Halbhöhlen sind zunächst leer geblieben. Hier ist noch eine Veränderung denkbar, da die Brutzeit bis in den Juni geht.

Es wurde vereinbart, im Herbst die Nistkästen gemeinsam wieder zu inspizieren. Von besonderem Interesse wären jene, die an der nordöstlichen Gebietsgrenze hängen. Vielleicht ist hier eine Begehung schon Ende Mai möglch.

In der Nähe des Telekom-Geländes findet eine Baumbrut der Nilgans statt. Möglicherweise wird sie mit ihrem Nachwuchs den Teich im Betriebsgelände, so wie voriges Jahr, aufsuchen.

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Nistkastenkontrolle Telekom; Foto: H. Stelzner

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Nistkastenkontrolle Telekom; Foto: H. Stelzner

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Nistkastenkontrolle Telekom; Foto H. Stelzner

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Juv. Blaumeisen; Foto: F. Rößger

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Kohlmeisengelege; Foto: F. Rößger

Exkursion in die Burgaue

Am 2. April 2024 fand unsere alljährliche Frühlingswanderung durch das Naturschutzgebiet Burgaue statt.

Treffpunkt war 17.30 Uhr die Haltestelle der Straßenbahnlinie 7 an der Böhlitz-Ehrenberger Südstr. Eingefunden hatten sich zwei Gäste und neun Vereinsmitglieder des OVL. Die Führung übernahm Herr Rößger. Das Wetter war gemischt aber durchaus angenehm und reichte von Sonnenschein bis zu einem kurzen Regenschauer mit anschließendem Regenbogen. Glücklicherweise hatte der tagsüber teils stürmische Wind nachgelassen. Die Temperaturen bewegten sich um die 15°C.

Der Weg führte uns über den mit reichlich Wasser gefüllten Burgauenbach zum Waldspielplatz und weiter über den Bauerngraben zum Reitweg. Diesem in östlicher Richtung folgend erreichten wir die Nahle am Hochwasser-Auslassbauwerk. Rechter Hand war der Auwaldkran zu sehen. "Der Leipziger Auwaldkran (LAK) wurde 2001 durch eine Kooperation zwischen der Universität Leipzig, dem Helmholz Zentrum für Umweltforschung, der Stadt Leipzig und der Firma Leibherr gegründet. Durch finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stieg es zum ersten Langzeit Projekt zur Untersuchung der Biodiversität und Ökologie in Baumkronen in Europa auf."

Einige Schritte weiter beginnt der Kilometerweg, über welchen in westlicher Richtung wieder der Waldspielplatz und weiterhin der Ausgangspunkt der Exkursion in Böhlitz-Ehrenberg erreicht wurde.

Zur Beobachtung gelangten visuell und nach Gehör Kohl- und Blaumeisen, Sumpfmeise, Schwanzmeise, Buchfink, Gartenbaumläufer, Bachstelze, Zaunkönig, Eichelhäher, Ringeltaube, Kleiber, Amsel, Singdrossel, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Buntspecht, Stockente, Schellente und Kormoran.

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Burgaue, Reitweg Foto: H. Stelzner

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Burgaue, Reitweg Foto: H. Stelzner

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Burgaue, Reitweg Foto: H. Stelzner

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Auf dem Nahledamm Foto: H. Stelzner

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Nahle Foto: H. Stelzner

LWB fällt 100 jährige Linde

Nachruf für einen Baum

Standort: 51°19‘38‘‘ N 12°23‘18‘‘ E
* nach 1920   † 8. Januar 2024

In den 1920iger Jahren begann im damaligen Windmühlen-weg, der heutigen Philipp-Rosenthal-Straße, eine rege Bautätigkeit. An der südöstlichen Ecke der Großgörschen-straße (heute Johannisallee) /Pilipp-Rosenthal-Str. wurde ein repräsentatives Haus errichtet. Daran anschließend in stadtauswärtiger Richtung entstanden sieben vierstöckige Häuser mit den Hausnummern 26 bis 38 der Reichsbahn-siedlungsgesellschaft Halle. Deren Höfe zur Südwestseite wurden als Grünanlagen mit Wäschtrockenplätzen herge-richtet. So schuf man eine grüne Oase, die sich bis zur Straße des 18. Oktober hinzog, die damals auf beiden Straßenseiten von Kleingärten gesäumt war.

In die Mitte der Grünanlage des Hauses 26 wurde eine Linde gepflanzt. Da sie ein Solitär war, hatte sie viel Licht und Platz und konnte prächtig gedeihen.

Dann kam der 4. Dezember 1943 mit seinem verheerenden Bombenangriff. Die Häuser 32 bis 38 der Reichsbahnsied-lungsgesellschaft brannten aus, des weiteren das Haus 42 und das schöne Eckhaus Nr. 24 Großgörschenstr./Philipp-Rosenthal-Str. Von der Pracht des Hauses zeugt noch heute sein Pendant Philipp-Rosenthal-Str. 22. Auf der Südseite der Großgörschenstr. standen zwei große Häuser, von denen eins zur Hälfte noch bewohnbar blieb, der andere Teil zur Ruine wurde. Das zweite Haus war nur noch ein Schuttberg. Auf der anderen Straßenseite überstand ein ähnliches Haus den Angriff. Man kann es bis heute bewundern.

Die Linde im Hof des Hauses 26 überlebte die Kriegszeiten und war zu meiner Kindheit nach 1943 schon ein stattlicher Baum.

Nachdem der Krieg zuende war, wurden nach und nach die Ruinen, die für uns Kinder ein herrlicher Abenteuerspielplatz waren, beseitigt. Die Großgörschenstr., in der wir Völkerball spielten, wurde zur verlängerten Johannisallee. Den Wiederaufbauplänen der Stadt Leipzig fielen auch die zwei südlichen Häuser der Großgörschenstr. bzw. deren Reste zum Opfer. Sie wurden abgetragen.

Der Linde konnte das alles nichts anhaben.

Die drei Resthäuser 26 bis 30 in der Philipp-Rosenthal-Str. waren noch bewohnt und der Hof wurde genutzt. Doch dann wurde es mit dem Wohnungsneubau ernst. Die Kleingärten in der Str. des 18. Oktober wurden restlos gekündigt und gerodet. Es entstanden die gegenwärtigen Hochhäuser beidseitig der Straße. Auch die Brachflächen der ehemaligen Eisenbahn-siedlungshäuser 32 bis 38 in der Philipp-Rosenthal-Str. wurden mit Punkthochhäusern bebaut. Es blieben die drei noch bewohnten Häuser 26 bis 30 übrig. An deren Straßenfassaden waren noch die Löcher der Granatsplitter aus dem 2. Welt-krieg zu sehen. Und am Haus 26 war der Schriftzug LSK auch noch vorhanden, der mit weißer Farbe und einem Pfeil die Richtung zum Luftschutzkeller zeigte.

Bis 1970 waren die meisten Bewohner der drei Häuser ausgezogen. Der Abriss stand bevor, um Platz für ein weiteres Punkthochhaus zu schaffen. Aber der Abriss erfolgte nicht. Erst in den 1990iger Jahren kamen die ruinös gewordenen Häuser weg. Dafür entstand dort ein Parkplatz. Auch die Johannisallee wurde für die schönen neuen Autos verbreitert. Damit ging aber der Platz verloren, auf dem schon mal Häuser gebaut waren.

Nur die Linde behielt ihren Standort und spendete Schatten für die vielen Autos, die nun auf der ehemaligen Wiese standen.

Nach einer Zeit, in der Wohnungen lieber abgerissen statt neu gebaut wurden, besann man sich wieder anders. Und nach einer langen Pause ist die stadteigene LWB auf den Parkplatz und eine noch vorhandene Freifläche gestoßen. Die Techno-kraten der LWB beauftragten flugs einen Gutachter, der die inzwischen aufgewachsenen Gehölze im Winter untersuchte. Es waren keine Fledermäuse oder sonstige schützenswerte Geschöpfe festzustellen und schon erhielt die LWB von den zuständigen Beamten der Stadt eine Baugenehmigung.

Dabei übersahen aber alle involvierten Behörden einen Starkbaum, nämlich die ca. 100jährige Linde.

Ruck zuck, weg war sie. Ein schöner Baum und ein Lebens-raum von ungezählten Tieren wurde für immer zerstört. Vom Klimawandel und der Co2-Bindung aus der Luft gar nicht zu reden.

Als nun aber die offensichtlich überforderte Naturschutz-behörde der Stadt von der Starkbaumfällung hörte, verhängte sie lt. LVZ vom 26. Februar 2024 einen Baustopp. Prima, und was nützt das? Der Baum ist weg. Wenn die LWB „überobligatorisch“ viele neue Bäume und Sträucher pflanzen will, so braucht das Jahre, bis ein Äquivalent zu der 100jährigen Linde hergestellt ist.

Es fragt sich, warum ein alter Baum nicht den Respekt und die Rücksicht erhält, die er verdient. Wäre das so, würde man einen Bauplan überdenken und gegebenenfalls ändern. Dann würde der Slogan „Für eine baumstarke Stadt“ mit Leben erfüllt.
H. S.


Mein Freund, der Baum. Alexandra 1968

Ich wollt dich längst schon wieder seh'n
Mein alter Freund aus Kindertagen
Ich hatte manches dir zu sagen
Und wusste du wirst mich versteh'n
Als kleines Mädchen kam ich schon
Zu dir mit all den Kindersorgen
Ich fühlte mich bei dir geborgen
Und aller Kummer flog davon
Hab' ich in deinem Arm geweint
Strichst du mit deinen grünen Blättern
Mir übers Haar mein alter Freund
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot
Du fielst heut früh ich kam zu spät
Du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
Du musst gefällt am Wege liegen
Und mancher, der vorüber geht
Der achtet nicht den Rest von Leben
Und reisst an deinen grünen Zweigen
Die sterbend sich zur Erde neigen
Wer wird mir nun die Ruhe geben
Die ich in deinem Schatten fand
Mein bester Freund ist mir verloren
Der mit der Kindheit mich verband
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot
Bald wächst ein Haus aus Glas und Stein
Dort wo man ihn hat abgeschlagen
Bald werden graue Mauern ragen
Dort wo er liegt im Sonnenschein
Vielleicht wird es ein Wunder geben
Ich werde heimlich darauf warten
Vielleicht blüht vor dem Haus ein Garten
Und der erwacht zu neuem Leben
Doch ist er dann noch schwach und klein
Und wenn auch viele Jahren geh'n
Er wird nie mehr der selbe sein
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot

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Linde am 17.09.2021 Foto: Hans Stelzner

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Linde am 17.09.2021 Foto Hans Stelzner

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Gerodetes Areal am 4.03.2024 Foto: Hans Stelzner

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Leipziger Volkszeitung vom 26.02.2024

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Die Linde bei GoogleEarth 2022

Beobachtungen zwischen Torgau und Wittenberg

Vereinsexkursion am 27.01.2024

Am 27. Januar 2024 fand eine Exkursion des OVL in die Elbaue zwischen Torgau und Wittenberg statt. 9 vogelkundlich Interessierte nahmen an der traditionell im Winter stattfindenden, auch für Nichtmitglieder des Vereins offenen, Fahrt an die Elbe teil.

Nach trübem Beginn wurde das Wetter von Stunde zu Stunde besser, bis am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein eine Vielzahl von Vögeln beobachtet werden konnte.

Am Altwasser Elsnig, welches reichlich mit Wasser gefüllt war, hielten sich dutzende Pfeif- und Krickenten, Höckerschwäne und drei Singschwäne auf.

Auf einem Feld bei Neiden gelang aus relativ geringer Entfernung die Beobachtung eines Trupps von etwa 1200 Wildgänsen. Fünf verschiedene Arten wurden bestimmt: Saatgans, Blässgans, Nonnengans, Graugans und Kurzschnabelgans.

Mittags wurde zur Stärkung in den Ratskeller von Dommitzsch eingekehrt.

Das nächste Ziel war das Altwasser Bösewig, nördlich von Pretzsch. Auch dieser Biotop war mit Wasser gut gefüllt und es wurden wiederum mehrere Tausend Wildgänse, einige Gänsesäger, Spießenten, Schnatterenten, ein Rotmilan, Kraniche und verschiedene Möwenarten beobachtet.

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Telekom-Niederlassung in Holzhausen schafft Brutmöglichkeiten für Vögel

Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Telekom in Holzhausen und dem OVL

Mehrere Mitarbeiter/-innen der Niederlassung der Deutschen Telekom in Leipzig-Holzhausen hatten sich zum Ziel gesetzt, auf dem weitläufigen Betriebsgelände mit dem markanten Funkturm an der Kärrnerstr., durch das Anbringen von Nistkästen etwas für den Natur- bzw. Vogelschutz zu tun. Sie nahmen deshalb Kontakt zum OVL auf und baten um fachliche Unterstützung bei der Kaufauswahl und dem Aufhängen der Kästen.

Am 20. März 2023 trafen sich die Stifter der Kästen, von der Telekom als Nistkastenpatinnen und -paten bezeichnet, sowie zwei Vertreter des OVL vor Ort in Holzhausen. Gemeinsam wurden ca. 10 langlebige neue Holzbetonnistkästen und zwei Insektenhotels an verschiedenen Bäumen bzw. Gebäuden angebracht. Das Ganze hat recht viel Spaß gemacht und es wurde beschlossen, am Ende des Sommers den Bruterfolg zu kontrollieren.

Am 5. September, bei schönstem Spätsommerwetter, war der Termin der Brutkastenkontrolle.
Wieder gemeinsam mit den Nistkastenpaten/-innen sind alle Nistkästen geöffnet worden. Die meisten waren benutzt, aber nur in wenigen Fällen war die Vogelart genauer zu benennen. Mit einem Bestimmungsbuches konnten mögliche Brutvogelarten vorgestellt werden. Da die Kästen erst ein halbes Jahr angebracht sind, ist etwas Geduld  von nöten. Einige sollten weiter voneinander aufgehängt werden, um das Revierverhalten der Vögel, z.B. von Meisen, zu berücksichtigen. Es bot sich an, bei der Kontrolle auch gleichzeitig die Kästen zu reinigen. In vielen war eine größere Anzahl von Ohrwürmern inzwischen heimisch geworden. Es wäre angebracht, im  nächsten Jahr schon während der Brutzeit von Anfang März bis Ende Juni die Nistkästen zu beobachten. Dann kann besser ermittelt werden, ob und von wem sie angeflogen werden.

Interessant war, das auf einem künstlichen Teich mitten zwischen zwei großen Gebäuden auf dem Telekom-Betriebsgelände ein Nilganspärchen erfolgreich gebrütet hat und einen flugfähigen Jungvogel führte.

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Brutvogelkartierung in Sachsen 2022-2024

13 von 14 Vorsitzenden des Vereins.

Der Leuschner Platz - Platz der Biologischen Vielfalt! -So Nicht!!

Baumfällungen sind angesichts des Artensterbens und des Klimanotstandes kein probates Mittel die Lebensqualität für Mensch und Tier in unserer Stadt aufrechtzuerhalten oder zu erhöhen.

Die Mitglieder des Ornithologischen Vereins zu Leipzig dokumentieren den Lebensraumverlust für Pflanzen und Tiere an vielen Stellen der Stadt Leipzig, durch ihre jahrzehntelangen Beobachtungen und ihr ehrenamtliches Engagement für die Natur, insbesondere für die Vogelwelt.

 

       Für wildlebende Tiere und Pflanzen muss es möglich sein auch außerhalb von Natur- und Landschaftsschutzgebieten in unserer Stadt zu leben.

       Es werden kaum neue Grünflächen geschaffen.

       Da in den letzten Jahren tausende Bäume der Trockenheit zum Opfer gefallen sind, muss die Baumschutzsatzung wieder vollumfänglich eingesetzt und verschärft werden.

       Leider gibt es auch kein Konzept durch städtebauliche Maßnahmen und Begrünungen, um der Aufheizung des Stadtklimas entgegenzuwirken.

       Lebensraumverluste müssen nicht nur planungstechnisch auf dem Papier kompensiert, sondern auch in der Praxis zu 100 % ausgeglichen werden.

Das Positionspapier:

https://www.nabu-leipzig.de/stellungnahmen/leuschnerplatz/

Der Spendenaufruf:

https://www.betterplace.org/de/projects/90100-leipziger-stadtnatur-retten/

      Macht dem Stumpf-Sinn ein Ende !

Petition für einen grünen Wilhelm-Leuschner-Platz

Wenn auch Sie unser Anliegen unterstützen wollen, dann unterschreiben Sie bitte die Petition unter folgendem Link:

https://www.nabu-leipzig.de/stellungnahmen/leuschnerplatz/

Vogelschutz in Leipzig

OVL unterstützt NABU

Der OVL möchte an dieser Stelle aus gegebenem Anlass auf Veröffentlichungen des Naturschutzbundes, Regionalverband Leipzig, zum Vogelschutz in Leipzig und Umgebung aufmerksam machen.                     
Die Veröffentlichungen des NABU decken sich mit den Zielen, die auch der Ornithologische Verein zu Leipzig verfolgt.

- Es geht um die Verwendung von "Vogelabwehrpaste" zum Fernhalten von Vögeln an Gebäuden, deren Verwendung in den meisten Fällen wohl statt Abwehr auch noch den Tod des Vogels bedeutet,

www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-vogelschutz/vogelabwehrpaste/

- um die gewissenlose Vernichtung von Vogelbrutstätten während der Brutzeit und um das gedankenlose Beseitigen derselben durch Baumaßnahmen ohne Ersatz danach,

https://www.nabu-leipzig.de/stellungnahmen/tiermord-in-der-stadt/

https://www.nabu-leipzig.de/aktuelles/archiv/geb%C3%A4udesanierungen/

-  um einen schonenden Umgang mit den Grünanlagen der Stadt im Interesse der dort freilebenden Tiere, nicht nur um Vögel,

https://www.nabu-leipzig.de/stellungnahmen/leipzig-schrumpft/

- um streunende bzw. verwilderte Hauskatzen, die zusätzlich zum "Neuankömmling" Waschbär die heimische Vogelwelt dezimieren.

https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-vogelschutz/hauskatzen/

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